Mein Halblech ...
Lieblingsplatz gesucht


Hier finden Sie Eindrücke und Erlebnisse von Gästen und Einheimischen in Halblech und Umgebung.

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Lieblingsplätze unserer Einheimischen und Gäste

Eintrag von Birgit und Max Barth und Peter Berwind aus Framersheim,
Juli 2015

Bayerniederhofen mit Blick auf den Buchenberg

Hallo liebe Gemeinde Halblech,

wir können garnicht sagen, was unser Lieblingsplatz ist, denn es gefällt uns alles.

Schon als Kind bin ich mit meinen Eltern zu Euch gekommen und es war damals schon sehr schön. Dann gab es ein paar Jahre Ruhe (die Jugend  eben). Da will man auch nicht mehr so mit den Eltern weg.

Als ich dann 1994 meinen Lebensgefährten kennenlernte, war unser erster gemeinsamer Urlaub wieder bei Euch. Ich habe festgestellt, das sich, trotz der Pause meinerseits, kaum etwas verändert hatte. ZUM GLÜCK. Beim 3. mal war auch meine Mutter wieder dabei. Von da an waren wir fast jedes Jahr einmal bei Euch. Es gab auch Jahre da waren es dreimal. Nachdem unser Sohn 2007 auf die Welt kam, lernte auch er Halblech kennen und lieben und freut sich immer auf sein Allgäu.

Man kann es kaum beschreiben. Ist es die Ruhe, die man findet wenn man an den Seen spazieren geht, die saubere Luft,die man einatmet, sobald man die Autobahn verlassen hat, den prachtvollen Blick auf Schlösser und Seen, oder die Familie bei der man wohnt, die mittlerweile Freunde geworden sind. Egal ob Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter, jede Jahreszeit hat ihren Reiz. Ebenso die Kühe, die zum Almabtrieb geschmückt waren, oder die Pferde zu den Prozessionen.

Gleitschirmflieger in Buching

Mein Lebensgefährte sagt immer, sobald er bei unserer Gastfamilie in Berghof auf dem Balkon sitzt und den Blick auf den Buchenberg, die Schlösser und den Tegelberg richtet: Jetzt sind wir endlich da. Wir sind zu Hause.

Ich denke genau das beschreibt es, wir waren und sind bei Euch zu Hause.
Liebe Gemeinde Halblech, wir danken Euch für all das was ihr tut und seid.

Mein Lieblingsort:
Greith

Eintrag von Andreas H. Buchwald, Juli 2015

Blick auf die Hochplatte und den Geiselstein

Mein Lieblingsort in dieser Region ist das Haus, in dem ich mit meiner Partnerin wohne und das sich im Dörfchen Greith befindet. Erst im Mai 2015 zogen wir hier ein und können es kaum fassen, nun inmitten einer Traumlandschaft zu wohnen, deren Schönheit wir täglich, ja stündlich, bewundern. Vom südlichen Teil unseres großzügig angelegten Balkons geht der Blick unmittelbar zu den majestätischen Gipfeln des Ammergebirges hinauf, während vom östlichen der naheliegende Schapfensee sichtbar wird. Obwohl er vielen kaum auffallen mag, haben wir uns auch in den kleinen Dorfplatz mit dessen Brunnen verliebt, von dem wir, wenn es abends ruhiger wird, das Wasserplätschern bis zu uns hinauf hören können.

Postkutsche in Greith

Ob nun eine Herde Kühe daran vorbei getrieben wird oder die Postkutsche (Linie München-Füssen) diesen Weg nimmt: der Anblick ist immer idyllisch und inspirierend. Um zum östlichen Forggenseeufer zu gelangen, ist nicht mehr als ein Spaziergang nötig, da es nur einen knappen Kilometer entfernt liegt, und der Feldweg dorthin ist die reinste Panoramastraße. Nach einer Odyssee durch mehrere Regionen Deutschlands erscheint mir der neue Wohnort in der Gemeinde Halblech wie der Vorhof zum Paradies, ein Eindruck, den weder Traktoren noch Kuhfladen auf der Straße zu beeinträchtigen vermögen; im Zusammenhang mit dem Krähen der Hähne, dem Ruf des Kuckucks und den Stimmen zahlreicher Vogelarten verstärken sie ihn sogar.

Mein Lieblingsort:
der "Geißbichl" in Trauchgau-Eschenberg

Eintrag von Reiner Göhlich, Mai 2015

Der Geißbichl

Zu einem meiner Lieblingsorte von Halblech zählt der Aussichtspunkt "Geißbichl", zugehörig zum Ortsteil "Trauchgau-Eschenberg". Von Eschenberg aus erreicht man diese Anhöhe zu Fuß nach einem kurzen Anstieg auf  950 m Höhe in ca. 10 bis 15 Min.  ( Hinweis: durchgehend befestigter Weg ).

Dort oben angekommen bietet eine Bank Gelegenheit zum Ausruhen, Verweilen und Genießen ( Hinweis: Im Sommer vermisst man dort einen schattenspendenden Baum). Hier oben liegt einem im wahrsten Sinne des Wortes die Welt in seiner schönsten Form zu Füßen.   Eine 360°- Rundumsicht erlaubt einen Blick in südlicher Richtung zu den Ostallgäuer (Ammergebirge) und Tiroler Alpen, in westlicher Richtung reicht der Blick bei klarer Sicht bis zu einem der bekanntesten Berge des Oberallgäus, dem "Grünten" (1738 m ü. NN).   Nach Norden streift der Blick über die grünen Flure der benachbarten Gemeinde "Prem"; weiter bis nach "Lechbruck" und bis zum  Aussichtsberg "Auerberg" (1055 m ü. NN / mit dem Kfz anfahrbar), bei bzw. zwischen den Ortschaften "Bernbeuren" und "Stötten a. Auerberg" gelegen.  

Blick vom Geißbichl

Als weiterer Blickfang bietet sich in nordöstlicher Richtung, gute Sichtverhältnisse vorausgesetzt, der bekannteste und beliebteste Aussichtsberg des gesamten bayerischen Voralpenlandes, der "Hoherpeißenberg" (989 m ü.NN / mit dem Kfz anfahrbar), bei der Ortschaft "Hohenpeißenberg" gelegen. Hier oben ist das älteste Bergobservatorium der Welt (Deutscher Wetterdienst DWD / Erfassung von Wetterdaten seit 1781) beheimatet. Der Blick reicht von hier aus auch bei nicht idealen Bedingungen z.B. bis zur 43 km entfernten "Zugspitze". Auch bietet sich wie beim Geißbichl eine 360°- Rundumsicht, bei idealen Sichtverhältnissen kann man sogar die Silhouette von "München" erkennen.   Ein besonderes Schmankerl hält der "Geißbichl" im Herbst bereit, wenn sich, wie es zu dieser Jahreszeit in den frühen Morgenstunden häufig der Fall ist, Bodennebel ausbreiten, die sich in Höhen unterhalb des Geißbichels wie ein Schleier über die hügelige Landschaft legen und nur die Berge und Anhöhen ( oder z.B. auch die Kirchturmspitze von Trauchgau ) aus dem Nebel herausragen. Auch höherreichender Nebel bietet, wenn er sich bei Schönwetterlage üblicherweise vormittags schnell wieder auflöst, häufig interessante Ansichten und Durchblicke (siehe Foto).   Fotofreunde werden auf dem Geißbichl sicherlich zu jeder Jahres- und Tageszeit fündig.

Mein Lieblingsort:
Kapelle St. Peter

Eintrag von Reiner Göhlich, Urlauber aus Wetter (Ruhr) in NRW, Mai 2015

Kapelle St. Peter

Zu einem meiner Lieblingsorte in Halblech zählt die Kapelle "St. Peter" im Ortsteil Berghof. Ein Kleinod Halblechs findet man im Ortsteil Berghof - die Kapelle St. Peter -.

In 843 m Höhe, der höchsten Erhebung Berghofs, ist sie auf einem sanften Bergrücken gelegen. Man könnte sie auch als Wegweiser oder Leuchtturm Halblechs bezeichnen, denn schon von Ferne ist sie präsent.

An der Verbindungsstraße (OAL1) von Halblech nach Roßhaupten liegt direkt unterhalb der Kapelle ein kleiner Parkplatz, der den Ausgangspunkt eines Pilger- bzw. Kreuzweges mit 15 sehenswerten schmiedeeisernen Kreuzstationen (von einem heimischen Schmied entworfen und gefertigt) darstellt.

Nach ca. 5 bis 10 Min.(reine Gehzeit / durchgehend befestigter Weg) oben angekommen, bietet sich dem Besucher eine wunderbare Aussicht zur ostallgäuer Bergwelt und weiter bis hin zu den Bergen des benachbarten Tirol.

Kapelle St. Peter

4 Bänke außerhalb der Kapelle bieten dem Besucher bzw. Wanderer Gelegenheit zur Rast, unmittelbar umgeben von einer gepflegten Grünanlage mit einem vom Frühjahr bis Herbst herrlich bunten und vielfältigem Blumenbeet.

Eine Panoramatafel gibt Orientierung bei der Suche nach den zahlreichen Berggipfeln, seien es z.B. die Hausberge Halblechs wie die "Hochplatte", der "Geiselstein" oder der "Buchenberg" bis hin zu den bekanntesten Bergen der benachbarten Gemeinde Schwangau wie dem "Tegelberg" und "Säuling".

Ein Blick in die vor einigen Jahren aufwändig restaurierte Kapelle sollte den krönenden Abschluß bilden. Interessierte finden hier Informationsmaterial zu ihrer Geschichte. Obwohl nicht mehr im Besitz der Kirche finden hier gelegentlich kath. wie evgl. Andachten bzw. Gottesdienste statt.

Selbst Auswärtige beider Konfessionen nehmen häufig die Möglichkeit wahr, sich aufgrund des besonderen Ambientes hier kirchlich trauen zu lassen.

Die  gesamte Anlage wird von ehrenamtlichen Helfern der Gemeinde betreut und gepflegt; auch die Instandhaltung wird im Rahmen ihrer Möglichkeiten von Ihnen selbst geleistet.

Mein Lieblingsort:
Hergratsrieder See

Eintrag von Reiner Göhlich, Urlaubsgast aus Wetter (NRW), Oktober 2014

Hergratsrieder See

Zu einem meiner Lieblingsorte in Halblech zählt der Hegratsrieder See, einem kleinen, idyllisch gelegenem See inmitten einer hügeligen Landschaft, der Wanderer wie Radfahrer zum Rasten einlädt.

Er liegt  in der Nähe des  Forggensee Ostufers und spiegelt die typisch hügelige allgäuer Landschaft mit seiner bäuerlich geprägten Kultur wider. Kurz zusammengefasst: "Allgäu pur".

Gleich mehrere beliebte Wander- und Radfahr-Routen sind in dem an ihm vorbeiführenden Weg vereint;

so der "Forggensee Rundweg" (meine Empfehlung: Umrundung des Forggensees im Uhrzeigersinn), der Rad- u. Wanderweg "Romantische Straße" (Würzburg - Füssen), der "König-Ludwig-Weg" (Radroute Ammersee - Füssen u. Wanderweg Burg - Füssen) und zuletzt der "Lechhöhenweg" (Augsburg - Hochzell - Füssen).

Bei sommerlichen Temperaturen bietet der "Hegratsrieder See" Gelegenheit zu einem kühlenden Bad.

Reiner Göhlich

Mein Lieblingsort:
die Nordufer von Forggensee und Illasbergsee

Eintrag von Reiner Göhlich, Urlauber aus Wetter (NRW), Sommer 2014

Forggensee und Illasbergsee

Zum größten (größenmäßig die Nr. 5 in Bayern) und gleichzeitig auch beliebtesten See des Ostallgäu zählt der Forggensee. Es handelt sich bei diesem allerdings nicht, wie man annehmen könnte, um einen natürlich entstandenen See, da er in den Jahren 1951 bis 1954 zur Regulierung des Lech's von Menschenhand geschaffen wurde. Der ihm nördlich vorgelagerte Illasbergsee erscheint dabei als ein Teil des Forggensee, da beide miteinander verbunden sind. Tatsächlich handelt es sich jedoch bei ihm, bedingt durch seinen natürlichen Ursprung um einen eigenständigen See, der seine Selbstständigkeit nur scheinbar durch den Bau des Forggensee und der dadurch zwangsweise erfolgten Verbindung verloren hat.

Den landschaftlich schönsten Teil findet man bei beiden Seen an deren Nordufer, an der OAL1, der Verbindungsstrasse zwischen Halblech-Buching und Roßhaupten. Parallel zu dieser Strasse verläuft, von dieser getrennt, ein asphaltierter Fuß-/Radweg, der Teil des Forggensee-Rundweges darstellt.

Für jeden Urlauber des Ostallgäu's, der gerne radelt, ist die Umrundung des Forggensee's einfach ein "Muß", obwohl auf dem zuvor beschriebenen Teilabschnitt einige Schweißtropfen fließen werden.

Mein Tipp:
Umrundung des Forggensee's im Uhrzeigersinn, da landschaftlich reizvollere Ausblicke.

Hat man, von Roßhaupten aus in Richtung Buching fahrend, das Wasserkraftwerk bzw. die Staustufe Roßhaupten gequert, erreicht man nach einigen hundert Metern den ersten Aussichtspunkt auf dem Gebiet von Halblech, der zum Rasten einlädt (PKW-Parkplatz u. Bänke zum Ausruhen).

Hier wird man auf der gesamten Rundtour mit der schönsten Aussicht auf den Forggensee und die umliegende Bergwelt des Ostallgäu's und benachbarten Tirols belohnt. Bei warmer Witterung bietet sich an dem unterhalb des Aussichtspunktes liegendem Ufer die Gelegenheit zu einem erfrischenden Bad.

Wer gerne zu einer Jause einkehren möchte, hat dazu Gelegenheit an dem nur wenige Meter entfernt liegendem Kiosk Panoramablick-Forggensee-Stadl (eigener Parkplatz), von dessen Terrasse aus man ebenfalls die schöne Aussicht genießen kann.

Forggensee mit herrlichem Panorama

Wichtiger Hinweis für Radfahrer:

Hier am Kiosk Panoramablick-Forggensee-Stadl wird Radfahrern, die Probleme mit ihrem Gefährt haben, die Möglichkeit geboten, das dort aushängende Fahrradwerkzeug zu nutzen. E-Bike-Fahrer haben die Möglichkeit ihren Akku wieder aufzuladen.

Eine weitere Einkehrmöglichkeit bietet sich an dem nur einige hundert Meter von hier entfernten Illasbergsee am Kiosk Illasbergsee-Stadl (Parkplatz direkt am Stadl und schräg gegenüber an der anderen Strassenseite). Auch hier kann man von einer Terrasse aus die herrliche Landschaft genießen und die Seele baumeln lassen. Ein Badeaufenthalt (Umziehmöglichkeiten sind hier vorhanden) an diesem See ist aus meiner Sicht noch empfehlenswerter als an der zuvor beschriebenen Stelle des Forggensees.

Hinweis:
Das Baden ist an beiden Seen kostenlos, allerdings muß man hier bei schönem Wetter während der Hauptsaison und vor allem an Wochenenden mit viel Betrieb rechnen.
Daher ist Urlaubsgästen anzuraten, vorzugsweise die Werktage zu nutzen und damit vor allem auch den Einheimischen an diesen beiden Tagen den Vortritt zu lassen.

Mein Tipp:
Radfahrer, die z.B. im südlichen Bereich des Forggensees gestartet sind, könnten je nach Lust und Laune die Radtour ab- bzw.unterbrechen und mit einer Schifffahrt auf dem Forggensee verbinden.
Die nächstgelegene Anlegestelle befindet sich in der Nähe des oben bereits erwähnten Kraftwerkes Roßhaupten.
Man müßte also ein kurzes Stück wieder zurückfahren.
Schifffahrt-Betrieb ist von Anfang Juni bis Mitte Oktober, Fahrräder werden abhängig von der Auslastung des Schiffes mitgenommen; Endziel ist Füssen - mit mehreren Zwischenhalten.

Und nun viel Spaß und viele schöne Eindrücke wünscht Reiner Göhlich!